Net Optics NetOptics - Intelligent Network Access and Monitoring Solutions
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Support > FAQs (Frequently Asked Questions)

Frequently Asked Questions Many of our customers have the same questions about Net Optics products and Tap technology in general. These frequently asked questions are presented here for your quick reference.

Net Optics Technology Terms

Was ist Zero Delay™?
Zero Delay ist eine besondere Tap-Technologie die bislang nur von Net Optics angeboten wird. Sie vermeidet Verzögerungen oder den Verlust von Netzwerk-Paketen bei einem Ausfall oder einer Unterbrechung der Tap-Stromversorgung. Die ZD-Technologie verhindert eine Link-Downtime die durch die typische 10ms Verzögerung bei einem Verlust der Stromversorgung des Taps auftritt. Die kurze Verzögerung kann zudem zu sehr viel längeren Laufzeitverlusten kaskadieren wenn die angeschlossenen Geräte einen Fehler erkennen und versuchen die Verbindung wiederherzustellen.

What is Virtual Zero Delay (VZD)?
VZD is a new, patent-pending technology from Net Optics designed to improve network reliability when using copper taps. Net Optics’ innovative Virtual Zero Delay circuitry guarantees that iLinkAgg™ in-line copper connections will never lose their links when power goes off for whatever reason - such as power failures or during planned power up and power down events. In the past, link renegotiation has been a major challenge for copper taps, costing precious seconds or minutes of link downtime when Tap power transitions. The VZD eliminates those lengthy renegotiation cycles by preserving the link state through power transitions, as if no break existed.

What is Link Fault Detect™?
Link Fault Detect ist ein Net Optics Feature das den angeschlossenen Geräten wichtige Informationen zum Link-Status übermittelt. Wenn einer der beiden bidirektionalen Links versagt – kommuniziert das Tap dieses Problem an das jeweils andere Gerät – und reduziert damit die Dauer eine redundante Verbindung aufzubauen. Diese Technologie findet sich in unseren Kupfer GigaBit und 10/100/1000BaseT Taps, Bypass Switches und den Port Aggregator IPA-CU3.

What is Active Response?
Net Optics Produkte mit Active Response erlauben es den für das Netzwerk zuständigen Mitarbeitern ihre Netzwerk Devices so einzustellen, dass diese Active Response Pakete wie z.B. TCP-Resets, ICMP-Mitteilungen, oder auch ACL-Änderungen an die abgegriffene Verbindung schicken. Normalerweise können Tap-Monitor-Ports nur senden – und erlauben es nicht, dass der Netzwerkverkehr in den aktiven Link zurückfließt.

What is Fast Path™?
Fast Path ist eine in Net Optics Bypass Switchen genutzte Technologie und unterstützt Fail-Open Monitoring mit jedwedem GigaBit In-Line Gerät insofern es sich mit der In-Line Appliance die gleiche Stromversorgungsquelle teilt. Solange der Bypass Switch mit Strom versorgt wird lenkt er den Netzwerkverkehr zu den angeschlossenen In-Line Devices. Kommt es hingegen zu einer Unterbrechung der Stromversorgung stellt Fast Path die Netzwerklinkintegrität durch eine High-Speed Umschaltung sicher – dadurch bleibt die Verbindung bestehen, die Daten werden aber nicht mehr an das In-Line Geräte weitergeleitet.

Taps

Sind Net Optics Taps passive Geräte?
Alle Net Optics Kupfer Taps sind zu 100% passiv. Einfache Fiber Taps benötigen keine Stromversorgung und sind ebenfalls zu 100% passiv. Selbst bei einem Ausfall der Stromversorgung stellen sie somit keine potentielle Fehlerquelle dar. Desweiteren bietet Net Optics die Zero Delay Technologie für die meisten seiner 10/100 Tap Produktlinien an und garantiert somit, dass es zu keinerlei Paketverlusten bei einer Unterbrechung der Stromversorgung kommt. Weiterhin finden Sie nun bei den Netzwerk Taps im Gigabit Bereich ebenfalls ein Zero-Delay-Gerät, welches o.g. Features auch für 1000Base-T ermöglicht

Ich überwache mein Netzwerksegment via Span- (Mirror-)Port an meinem Switch. Was für Vorteile würde ein Net Optics Tap mit sich bringen?
Net Optics Taps bieten permanente Zugriffs-Ports für passives Monitoring durch die Aufsplittung und Regenerierung des Full-Duplex Netzwerksignals. Das Überwachungsgerät das mit dem Tap verbunden ist sieht den Netzwerkverkehr so als wäre es In-Line, inklusive aller Fehler. Im Gegensatz dazu sieht das Überwachungsgerät das mit einem Swtich-Span-Port verbunden nicht den gesamten Traffic. Fehlerhafte Netzwerkpakete, oder Pakete die kleiner als die Minimalgröße sind werden normalerweise verworfen. Switche entfernen außerdem Layer 1 und Layer 2 Fehler, und sind durch die Bandbreitenkapazität des Span-Ports begrenzt. Zusätzlich bedeutet die Nutzung eines Taps weniger Last für den Switch-Buffer und kann „Resets“ durch den Switch beseitigen.
Für weitergehende Informationen laden Sie sich bitte das folgende Whitepaper herunter:
Technical Comparison: Taps vs. Span Ports

Unterstützen GigaBit Kupfer Taps ausschließlich GigaBit-Geschwindigkeiten oder auch Geschwindigkeiten bis zu 1 GigaBit?
Das Net Optics GigaBit Kupfer Tap unterstützt ausschließlich 1000 Mbps. Net Optics bietet aber auch ein 10/100/1000 Kupfer Tap für den flexibleren Einsatz an.

Beteiligen sich Net Optics Taps an der Linkaushandlung? Alle Fiber, WAN, und 10/100-basierten Taps sind Pass-Through Devices und partizipieren nicht bei der Linkaushandlung. Net Optics GigaBit Kupfer und 10/100/1000 Taps verhandeln einen separaten Link mit den jeweiligen Netzwerkgeräten.

Unterstützen Net Optics Taps PoE (Power over Ethernet)?
Zur Zeit sind die 10/100 Taps (Artikelnummer: TP-CU) und das Teeny Tap (Artikelnummer: TP-CUTT-USB) die einzigen Taps die PoE unterstützen. Net Optics 10/100/1000 Netzwerk Taps werden PoE zukünftig unterstützen. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere technische Abteilung.

Ich besitze ein 10/100BaseT Tap und kann keine Verbindung herstellen. Habe ich es richtig angeschlossen?
Beim Verbinden eines Tap-Netzwerk-Ports mit Routern, Switches oder Hubs muss ein Straight-Through-Netzwerkkabel (Standard) benutzt werden. Wenn Sie hingegen ähnliche Devices – wie beispielsweise Switch-Switch (DTE-DTE) mit dem Tap verbinden kommt ein Cross-Over und ein Straight-Through-Kabel zum Einsatz. Um Hubs, Switches oder Netzwerkkarten mit den Monitor-Ports zu verbinden benutzen Sie bitte die normalen Straight-Through-Netzwerkkabel.
Tap'd In Video: 10/100BaseT CAT5 Cabling

Ich habe ein Net Optics Fiber Tap installiert und sichergestellt, daß der Netzwerkverkehr durch das Tap fließt. Leider erhalte ich aber keinen Traffic aus den Tap Monitor Ports. Was muss ich überprüfen?
Wenn das Senden- (Transmit, TX) und Empfangen- (Receive, RX) Ausgangssignal Ihres Fiber Optics Kabels mit den Netzwerk-Ports des Taps gekreuzt werden fließt der Traffic zwar durch das Tap gibt diesen aber nicht an die Monitor-Ports weiter. Überprüfen Sie die Kabel die in die Netzwerk-Ports A und B führen wie folgt: TX=In, RX=Out


Ich habe bemerkt, daß Net Optics Fiber Taps mit verschiedenen Split-Ratios angeboten werden. Wofür brauche ich verschiedene Split-Ratios?
Das Split-Ratio ist die Menge des Lichts das vom Netzwerk zu den Monitoring-Ports abgezweigt wird. Bei höheren Split-Ratios wird weniger Licht abgezweigt um eine angemessene Lichtstärke für die Netzwerkverbindung zu gewährleisten. Bitte klicken Sie hier um unser Split-Ratio Reference Guide PDF herunterzuladen:
Net Optics Fiber Split Ratio Reference Chart

Was ist der Unterschied zwischen ATM Fiber Taps und GigaBit Fiber Taps? Sind diese untereinander austauschbar?
ATM Fiber Taps wurden hergestellt und getestet für die Nutzung in Verbindung mit einer LED Lichtquelle. GigaBit Fiber Taps hingegen wurden für eine Laser-Lichtquelle konzipiert. Sie sollten eine Vermischung verschiedener Tap-Typen vermeiden um die Einfügedämpfung und die Split-Ratio-Akkuranz sicherzustellen und eine Beschädigung des ATM-Taps durch Laserlicht zu vermeiden.

Ich habe nun schon einige Jahre ein Net Optics Fiber Tap im Einsatz und es scheint als hätte der Lichtverlust zugenommen. Wird mein Fiber Tap zu alt?
Die Fiber Komponenten der Net Optics Fiber Taps für die komplette Lebensdauer einer Installation konzipiert. Meist sind dreckige oder lockere Connectoren für eine Verminderung der optischen Signalstärke verantwortlich. Durch ein säubern dieser Verbindungen wird die ursprüngliche Lichtstärke normalerweise wieder hergestellt.

Kann ich mit den Net Optics Kupfer Taps auch Kategorie 5, 5e und 6 Kabel nutzen?
Ja, Net Optics Taps arbeiten mit allen Kabeltypen zusammen. Wenn verschiedene Kabeltypen gemixt und verwendet werden wird die Verbindungsgeschwindigkeit sich an der langsamsten Kabelkategorie orientieren. Net Optics empfiehlt den Einsatz eines Kategorie 5e (CAT 5e) Kabels oder höherwertig für den Einsatz aller GigaBit Kupfer Devices. Alle Net Optics Kupfer Taps werden mit CAT 5e Netzwerkkabeln versendet.

Bietet Net Optics Tap-Produkte für 10 GigaBit Netzwerke an?
Ja, Net Optics bietet die gesamte Bandbreite an Tap-, Regeneration- (Span oder In-Line) und Bypass Switch-Produkten für alle 10 GigaBit Interfaces an – unter anderem auch für 10 GigaBit SR, 10 GigaBit LR und 10 GigaBit LR.

Mir ist aufgefallen, dass Net Optics 10 GigaBit Taps und Regeneration Produkte mit 3 verschiedenen Interfaces anbietet. Woher weiß ich welches Model ich nehmen muss?
Die 3 verschiedenen Interfaces basieren auf unterschiedlichen Laserquellen und Fiber-Kerndurchmessern. 10 GigaBit SR ist für 850nm Laser konzipiert und wird mit 2 unterschiedlichen Kerndurchmessern angeboten, 50µm und 62.5µm. 10 GigaBit LR hingegen für 1310nm Laser und 8.5µm Kerndurchmesser. 10 GigaBit LR für 1550nm Laser und 8.5µm Kerndurchmesser.

iTaps

Was bedeutet iTap?
Das "i" bei iTap steht für Intelligenz. Das iTap Konzept ist eine Innovation die dem Kunden einen Mehrwert in Form verwertbarer Informationen über den Netzwerk-Status bietet. iTaps helfen Netzwerkmanagern dabei ihre Netzwerk Security und Monitoring Devices effektiver zu nutzen, die Reaktionszeiten auf Netzwerkanomalien zu verringern und ein 100% transparentes Netzwerk aufzubauen.

Wie arbeitet ein iTap mit meinen RMON Probes und Analyzern zusammen?
Ein iTap ist kein Ersatz für diese Devices. iTap unterstützt und komplementiert RMON Probes und Analyzer dadurch, dass es dabei hilft leichter festzustellen zu können wo und wann diese benutzt werden sollten.

Wie kontrolliere ich das iTap und überwache Netzwerkverkehrsstatistiken ?
Das iTap unterstützt sowohl Kommandozeile, Browser, als auch SNMP-Interfaces zur Bedienung und um Verbindungsstatusinformationen zu überwachen.
Das Kommandozeileninterface (CLI) ist über den RS232-Port nutzbar und benötigt einen Computer mit Terminal Emulation Software.
Als browsergesteuertes Interface kommt der Net Optics Web Manager zum Einsatz und ist somit von jedem Computer mit Browser aus bedienbar.
Als SNMP-Interface dient der Net Optics System Manager. Der System Manager benötigt einen PC mit Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Windows 2000, oder Windows 98.

Welche Kontrolloptionen bietet das iTap ?
Management Port und Monitor Port Control. Um den Zugriff auf das iTap zu kontrollieren besteht die Möglichkeit den Management Port über das Kommandozeileninterface abzuschalten. Dies verhindert den Zugriff über den Net Optics System Manager und anderer SNMP-Tools.
Die Monitor Ports können über jedes beliebige Interface abgeschaltet werden. Dadurch kann der unauthorisierte Zugriff auf die Netzwerkverbindung durch das iTap deaktiviert werden. Letztendlich besteht noch die Möglichkeit die über die Front-Panel-Anzeige dargestellten Nutzungsgrade und Spitzenlasten auszublenden.
Nutzungsgrade - Um einen Alarm bei zu hohen Nutzungsgraden/-auslastungen auszulösen ist es möglich einen Schwellenwert in Prozent der Bandbreite festzulegen. Sollte der Netzwerksverkehr diesen Schwellenwert überschreiten leuchtet zum einen die Alarm-LED auf und zum anderen wird der Alarm an die Remote-Schnittstellen gesendet.
Resets – Es ist jederzeit möglich die Schwellwertealarm-LED, Spitzlastzeit, Datum und Statistik-Counter über einen Reset zurückzusetzen
 
Welche Informationen liefert das iTap ?
Das iTap liefert Informationen zu Status, Auslastung und Netzwerkverkehrsstatistiken.

Status

•    Netzwerkverbindung aktiv/inaktiv
•    Stromversorgung an/aus
•    Interner iTap Fehler

Auslastung

•    Aktueller Auslastungsgrad
•    Höchste Netzwerkverkehrslastspitze
•    Zeit und Datum der Lastspitze

Statistiken

•    Gesamtpaketanzahl
•    Gesamt-Byte-Anzahl
•    CRC-Fehler
•    Paketkollisionen
•    Zu kleine Pakete
•    Zu große Pakete


Welche Alarmfunktionen bietet das iTap ?
Das iTap bietet Alarmtrigger für Auslastungsschwellen, Netzwerkverbindungen, als auch für die externe und interne Stromversorgung. Ein etwaiger Schwellwertalarm wird sowohl über die Frontanzeigen-LED, als auch über die 3 zur Verfügung stehenden Schnittstellen gemeldet. Alle weiteren Alarmfunktionen sind über Remote-Schnittstellen verfügbar. Das iTap unterstützt ebenfalls SNMP-Traps um die Kompatibilität mit Alarmfunktionen diverser Dritthersteller-SNMP-Tools herzustellen.

Kann ich das iTap zusammen mit meinen SNMP Management-Tools verwenden ?
Net Optics Management Information Base (MIB) ist kompatibel mit allen SNMP V2 Tools - als auch zu HP OpenView und IBM Tivoli.

Aggregator Taps

Erhalte ich den vollen Full-Duplex Datenverkehr mit Port Aggregator Taps ?
Die Net Optics Port Aggregator Taps kombinieren den Netzwerkdatenverkehr beider Seiten eines Full-Duplex-Links und senden den gesamten Traffic – bis zur Kapazitätsgrenze des Monitor-Ports – an das angeschlossene Monitoring Device. Wenn der Auslastungslevel die Kapazität des Monitor Ports übersteigt puffert der Port Aggregator den Datenüberhang und sendet diese Daten sobald die maximale Kapazitätsauslastung wieder unterschritten wurde an die Monitor Ports.

Welche Speicheroptionen bieten Port Aggregator Taps ?
Der 10/100 PA bietet 2MB (1MB pro Senderichtung) Speicher um Pufferüberläufe bei einer kumulativen Auslastungsspitze über 100% zu vermeiden. Die Gigabit Fiber und Kupfer Port Aggregator Taps werden standardmäßig mit 64MB Onboard-Speicher (32MB pro Senderichtung) angeboten. Optional stehen aber auch 128MB und 256MB Modelle zur Verfügung. Der iTap Port Aggregator ist ausschließlich mit 256MB Pufferspeicher erhältlich.

Mir ist ein DIP-Switch auf der Rückseite des 10/100 Port Aggregator Taps aufgefallen. Wofür dient er ?
Der DIP-Switch dient dem Einstellen der Negotiation-Parameter des Taps. Standardmäßig ist der 10/100 Port Aggregator Tap auf Auto-Negotiation eingestellt. Sollten Ihre Devices auf eine feste Geschwindigkeit und Duplex eingestellt sein ist es notwendig den Port Aggregator der entsprechenden Geschwindigkeit anzupassen. Für nähere Informationen schauen Sie bitte in das jeweilige Installation Guide.

Wird der gesamte Netzwerkverkehr an die Link Aggregator Monitor Ports gesendet ?
Ja, der gesamte Netzwerkdatenverkehr wird an die Monitor Ports gesendet bis die maximale Kapazität des Monitor Ports erreicht ist. Traffic der diese Kapazitätsgrenze überschreitet wird verworfen.

Beinhalten Link Aggregatoren irgendeine Form von Speicher ?
Zur Zeit werden von uns keine Link Aggregatoren mit Speicher angeboten – ist aber für zukünftige Modelle geplant.

Regeneration Taps

Was ist ein Regeneration Tap ?
Regeneration Taps bieten passiven Monitoring Zugriff für verschiedende Geräte. Net Optics' passive Regeneration Taps ermöglichen das gleichzeitige Echtzeitmonitoring einer Netzwerkverbindung oder eines Span-Ports mit bis zu 8 Protokollanalysatoren, Intrusion Detection Systemen, und/oder sonstigen Devices für Netzwerk-Monitoring und Fehleranalyse.

Sind Net Optics Regeneration Taps passive Devices?
Ja, Regeneration Taps sind 100% passiv.

Wie unterscheidet sich ein Regeneration Tap von einem Matrix Switch ?
Regeneration Taps bieten passiven Monitoring Zugriff für verschiedende Geräte. Matrix Switche bieten dieselben Features an, jedoch für mehrere Netzwerkverbindungen. Der Benutzer kann in Realtime entscheiden, welche Verbindungen analysiert werden sollen.

Welche Optionen bietet ein Regeneration Tap ?
Ein Net Optics Regeneration Tap bietet 2,4 oder 8 Monitor-Ports und unterstützt alle gängigen Netzwerk-Interfaces wie z.B. 10/100, Gigabit und WAN (OC3 und OC12). Regeneration Taps werden in 2 verschiedenen Versionen angeboten – als Span und als In-Line-Modell. Span Regeneration Taps ermöglichen es dem User bis zu 2 unabhängige Span-Ports mittels verschiedener Ressourcen zu überwachen und somit auch den Switch zu entlasten. Ein In-Line Modell hingegen greift einen wichtigen Full-Duplex-Link ab und erzeugt bis zu 8 Kopien dieser Verbindung.

Bypass Switches

Was ist ein Bypass Switch ?
Bypass Switches schützen die Netzwerkverbindung vor einer möglichen Unterbrechung der Stromversorgung einer In-Line IPS oder einer anderweitigen Security Appliance. Solange der Bypass Switch mit Strom versorgt wird wird der Netzwerkverkehr an die In-Line Appliance weitergeleitet. Muss ein in-line stehendes Gerät, typischerweise eine IPS Appliance, aus Reparatur- oder Wartungsgründen aus dem Netz genommen werden, garantiert der Bypass Switch weiterhin unterbrechungsfreien Netzwerkverkehr mit Hilfe seiner Fast Path Technologie. Siehe untenstehendes Diagramm:



Wie funktioniert ein Bypass Switch mit Heartbeat ?
Der Optische Bypass Switch mit Heartbeat schützt vor Stromausfällen, physischen Linkfehlern und Applikationsausfällen auf der In-Line Appliance. Der Bypass Switch überprüft damit die IPS Appliance auf Software Fehler. Sollte Bypass Switch dreimal hintereinander keine Pakete empfangen schaltet er automatisch in den Bypass ON Modus.

Was ist ein Heartbeat-Paket ?
Bei dem Heartbeat-Paket handelt es sich um ein 64 Byte großes IPX-Paket das einmal pro Sekunde vom Monitor Port C ausgesendet wird. Es ist allerdings möglich das Standard-Timing und das Heartbeat-Paket über die Bypass Switch CLI (Konsole) zu verändern.

Packet Contents (Hex)           Description
-----------------------------             ----------------

00 50 C2 3C 60 00                   MAC DA Net Optics
00 50 C2 3C 60 01                   MAC SA Net Optics
81 37                                            Packet Type IPX
FF FF 00 30 00 00 00 00
40 04 EC A2 C6 13 01 02
C6 13 01 01 00 00 00 00
00 00 00 00 00 00 00 00
00 00 00 00 00 00 00 00
00 00 00 00 00 00 00 00
82 A2 BA 71                                CRC

Ist es möglich den Heartbeat-Intervall zu ändern ?
Ja, es ist möglich sowohl den Heartbeat-Intervall als auch die Anzahl der verlorenen Pakete die nötig sind um den Bypass Enabled Mode zu aktivieren selbst festzulegen. Der Bypass Switch verfügt sowohl über eine RS232-Schnittstelle als auch ein Kommandozeileninterface um die Bypass Switch Konfiguration anzupassen. Für nähere Informationen schauen Sie bitte in das jeweilige Installation Guide.

Was ist Active Response ?
Net Optics Produkte mit Active Response ermöglichen es Netzwerkern ihre Netzwerk Devices zu veranlassen Active Response Pakete wie z.B TCP Resets, ICMP Nachrichten oder ACL Änderungen an das abgreifende Tap zu senden. Normalerweise können die Monitor Ports eines Taps Daten lediglich senden und erlauben es nicht Traffic in den aktiven Link zurückfließen zu lassen.

Unterstützen alle Net Optics Produkte Active Response ?
Nein, lediglich Produkte die für AR vorgesehen wurden unterstützen diese Feature. Aktuell sind dies unsere 10/100 BaseT Port Aggregatoren (Artikelnummer PAD-CU-AR, PA-CU-AR und PA-CU-PCI-AR) und unsere Regeneration Taps (Artikelnummer RGN-CU-AR-IL2, RGN-CU-AR-IL4 and RGN-CU-AR-IL8).

Ist es möglich das Active Response Feature abzuschalten ?
Ja, das Active Response Feature kann mittels eines DIP-Schalter auf der Rückseite des Taps aktiviert und deaktiviert werden. Bei einem Single-Port Active Response Tap wird das Feature über DIP-Schalter Nr.8 eingestellt. Bei den Regeneration Active Response Taps über DIP-Schalter Nr. 4. Untenstehend finden Sie ein Beispiel für den DIP-Schalter eines Regeneration Active Response Taps:

Connectivity

Vertreiben Sie auch Medienkonvertierungsprodukte ?
Ja, Net Optics bietet diverse Lösungen für diesen Bereich. Bitte klicken Sie HIER um zu unserer Produktübersicht zu gelangen.

Sonstiges

Was ist der Unterschied zwischen Monitor Load Balancing und Application Load Balancing?
Ein Monitoring Load Balancer (MLB) hat eine gänzlich andere Funktion als ein Application Load Balancer (ALB). Beide verteilen zwar Datenverkehr an mehrere angeschlossene Geräte, allerdings besitzt der Application Load Balancer eine gänzlich andere wichtige Funktionalität. Diese Funktionalität ermöglicht, dass ein Pool an Applikationsservern im Netzwerk wie ein einzelner Server erscheint. Applikationsanfragen erreichen den Application Load Balancer über eine einzige IP, beispielsweise die 192.168.130.1. Der ALB speichert diese Anfragen zwischen und leitet diese dann an die jeweilig zuständigen Server im Pool, beispielsweise an 10.60.4.2, 10.60.4.3, 10.60.4.4... Wenn der Applikationsserver eine Antwort sendet wird diese dann auch wieder vom ALB zwischengespeichert , ausgegeben und lässt es so erscheinen als käme die Antwort von der IP 192.168.130.1. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass der ALB auf Serverseite lediglich einen Port benötigt (u.U. auch mehrere haben um die Bandbreite zu erhöhen). Dieser Port ist dann mit einem Switch verbunden der den Netzwerkverkehr an den zuständigen Server weiterleitet.

Monitoring Load Balancer wie der Net Optics xBalancer hingegen bieten diese Zwischenspeicherfunktion (Proxy) nicht an; vielmehr lassen sie den Datenverkehr transparent passieren. Monitoring-Tools besitzen keine eigene IP, daher braucht der MLB für jedes Tool im Pool einen Port und eine direkte (nicht-geswitchte) Verbindung vom Port zum Tool. Der MLB leitet die Verkehrsströme dadurch an die verschiedenen Tools indem er sie an verschiedene Ports leitet und nicht durch IP-Adressierung.

Somit sind Monitoring Load Balancer vollwertige Load Balancer, es sind jedoch keine Application Load Balancer. Abgesehen davon haben sich die ALB mittlerweile zu Application Delivery Controllern entwickelt die noch viele weitere Funktionen bieten. Zu diesen zusätzlichen Funktionen zählen u.a. Caching, Kompression und Rate-Shaping um die Applikationsperformance zu optimieren. Dies ist auch einer der Gründe warum Application Load Balancer im Allgemeinen teurer sind als Monitoring Load Balancer.


RJ45 Serial Console Cables - RS-232 running through RJ45 connectors
When RS-232 serial is run through DB9 connectors, there aren't many problems these days. We seem to have finally gotten our RTSs and DSRs straightened out. And when was the last time you used any settings besides 8,n,1,n?


But now a-days, everyone—including Net Optics—is using RJ45 connectors for their serial consoles. And guess what? There are no standard pin assignements. Just look at this page, which shows 31 different RJ45 serial pinouts that have been used on various pieces of equipment: http://www.conserver.com/consoles/Signals/signals.html

Readers of this blog will be interested in two particular pinouts, the one we use and the one Cisco uses. At New Optics, we picked a pinout for which it is easy to find an RJ45-to-DB9 adapter; and, to make it even easier, we put one in the box with each of our affected products. However, our pinout is not the same as Cisco's:

RJ45 Pin Net Optics Cisco
1 <not used> RTS
2 <not used> DTR
3 <not used> TXD
4 GND GND
5 RXD GND
6 TXD RXD
7 CTS CTS
8 RTS RTS

The picture at the top of this blog entry shows how you would wire a cable to connect a Net Optics device to a console wired Cisco's way. If you don't want to build a cable, and you have a DB9 adapter for your Cisco cable, you can use the DB9 adapter we shipped with the product to go: RJ45-to-DB9-GenderChanger-DB9-RJ45.

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